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Fibromyalgie – gibt es nicht? Und warum tut dann alles so weh!

Mein Einstieg in die Welt der Schüssler Salze war die Fibromyalgie vor rund 10 Jahren. Nachdem ich von Arzt zu Arzt rannte, keiner mir wirklich helfen konnte mit diesem und jenem Medikament und doch keine Hilfe bei den Schmerzen am ganzen Körper erhalten habe, bekam ich irgendwann die Diagnose Fibromyalgie.
Allein, dass diese fiesen Symptome endlich einen Namen hatten (und damit klar war, ich bilde mir das nicht nur alles ein oder ich wäre unwillig, gesund zu werden) war eine große Erleichterung für mich. Allerdings waren die Informationen über diese Krankheitssymptome ziemlich dünn und die vorgeschlagenen Heilungswege (Kurklinik, wieder Medikamente) für mich nicht befriedigend.
So begab ich mich auf die Suche und nahm mir vor: alles, was mir über den Weg läuft, auszuprobieren.
Möchte nochmal dazu sagen: damals war ich nicht ansatzweise aufgeschlossen für Naturheilkunde. Sowas sah ich so eher als Quacksalberei an und nur für absolute Kräutermutties angezeigt.

Leider ist es bis heute so, dass die Naturheilkunde und deren Verfahren  nicht wirklich anerkannt sind und und deren Vertreter (Heilpraktiker, Gesundheitsberater, Schamanen usw) mitunter auch alle Vorurteile bestätigen.
Hinzu kommt, dass die Heilung – das GANZGESUNDSEIN – nicht ad hoc mit einem Medikament erreicht werden kann. Daher scheuen sich viele doch noch, diesen Weg zu gehen. Er dauert länger, bedarf der Mitarbeit des Klienten und meist auch eine Veränderung krankmachender Gewohnheiten. Oft sind die vorgeschlagenen Maßnahmen auch ziemlich aufwändig; und jemand, der mitten im Leben mit Beruf, Familie steht, zieht diesen Weg dann doch nicht in Betracht.

Daher ist es bis heute meine „Mission“, Naturheilkunde präsenter zu machen und für „normale“ Menschen auch erlebbar und machbar ins Blickfeld zu rücken. Auch Anbieter naturheilkundlicher und gesundheitsfördernder Maßnahmen möchte ich ermuntern, noch mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu treten und für ihren Weg zu werben.
Denn es ist ein äussert lohnenswerter Weg, denn er führt wirklich und grundlegend zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden. Wobei – das möchte ich auch deutlich sagen, die sogenannte Schulmedizin in bestimmten Fällen nicht übertroffen werden kann.

Zurück zur Fibromyalgie. Diese Diagnose ist schulmedizinisch nicht unumstritten. Für den Betroffenen aber sind diese Schmerzen eine grundlegende Beeinträchtigung der Lebensqualität und die Aussicht, mit diesen Schmerzen leben zu müssen, ohne etwas Hilfreiches unternehmen zu können, völlig deprimierend. Dabei hält die Naturheilkunde in allen ihren Facetten Schätze bereit, die uns die Lebensqualität wieder zurückbringen können.

Ich hatte mir nach der Diagnose Fibromyalgie also vorgenommen, solange alles durchzuprobieren, bis es mir besser geht. Da ich noch gestillt habe, mußte es unbedingt etwas Natürliches sein. So fiel mir ein Tipp ein, den ich davor nicht ernst genommen hatte: die Heisse Sieben von Dr. Schüssler. Ich hatte Glück, dass die erste Apotheke diese Nr 7 vorrätig hatte und noch mehr Glück, dass ich schon bei der ersten Einnahme eine positive Wirkung verspürt habe. (so ein AHA Erlebnis wünsche ich allen, denn das macht soviel Mut und Elan, dass es doch noch einen Aussicht auf Besserung gibt)

Natürlich waren nach der mehrfachen Einnahme der Heissen Sieben nicht alle Symptome weg, also habe ich mit den Schüssler Salzen weitergemacht. Mich belesen und mir eine Mischung rausgesucht. Das war aber so kompliziert, dass ich dann einfach alle 12 Grundsalze zusammengeschüttet habe und eingenommen. Viel hilft viel und schaden kann es nicht – also los.
Ich hatte damit durchschlagenden Erfolg, doch würde ich es heute, nach Ausbildung und Erfahrungen in meiner Praxis es anders machen.  Insbesondere die Antlitzanalyse nach Dr. Schüssler ist für mich ein wunderbarer Schatz in meiner heutigen Beratungstätigkeit, denn sie führt direkt zu den Mineralstoffen und dem Bedarf darüberhinaus, die der Einzelne tatsächlich hat.

Mit oder ohne Diagnose Fibromyalgie – diese fiesen Schmerzen am ganzen Körper ohne klare Ursachen – kennen doch viele. Oft wird darüber lange hinweg gegangen, die Schmerzen werden weggedrückt und weitergemacht: wir sind ja keine Weicheier!  Bis irgendwann der Knall kommt. Und der kann an einer ganz anderen Stelle erscheinen, als man vielleicht vermutet – das kann die Bandscheibe sein, die durch die dauernde Überlastung durch das gegen den Schmerz halten, dann nicht mehr mitmacht, das können die Knie sein, oder auch das Herz, weil die Anstrengung, mit diesen Schmerzen zu leben, sie zu unterdrücken, einfach zu groß wurde.

Was ist das Fibromyalgiesyndrom? Auszug https://www.fibromyalgie-fms.de/fibromyalgie/

„Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine schwere chronische, nicht entzündliche bis jetzt noch nicht heilbare Erkrankung,
die durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur,
um die Gelenke und Rückenschmerzen und auch Druckschmerzempfindlichkeit (dazu weiteres unter Diagnose)
sowie Begleitsymptomen wie u. a. Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche,
Wetterfühligkeit, Schwellungen von Händen, Füßen und Gesicht
und vielen weiteren Symptomen charakterisiert sind.“

Soso! „Eine bis jetzt nicht heilbare Erkrankung“. Sagt die erste und älteste Selbsthilfevereinigung die sich ausschliesslich mit Fibromyalgie beschäftigt.

Ich bin keine Selbsthilfegruppe, ich bin Gesundheitsberaterin und immer noch mit einem logischen Denken ausgestattet.

So will ich einfach mal meine logische Denkkette darlegen:
Muskelfasern schmerzen. Wer kennt das nicht – nach dem Sport, nach einer durchzechten Nacht, nach einer Erkältungskrankheit? Genau diese Schmerzen sind auch für einen Fibromyalgiegeplagten Realtiät. Nur, wir erkennen keine vorausgegangene Beeinträchtigung, wir hatten keine Erkältung, Sport oder gezechte Nacht und die Schmerzen halten an – scheinbar ohne Grund.
Und da wir den Grund/Anlass oder Ursache nicht erkennen, finden wir auch keine Lösung.
Richtig ist aber – es gibt einen Grund, der zu diesen Schmerzen geführt hat, nur ist dieser Grund nicht in einem einzelnen Anlass zu suchen, sondern viel weiter und viel tiefer zu finden.
Diese Suche nach einem einzigen Grund für diese Symptome ist typisch „schulmedizinisch“: hier ein Erreger (Grund) – da eine Krankheit und dann ein Medikament/ Therapie dagegen.

Aus naturheilkundlicher Sicht, hat ein Erreger aber keine Chance, wenn er auf einen gesunden Körper trifft.  Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles!“ sagte neben Prof. Claude Bernard (1813 – 1878) auch  Prof. Dr. Dr. Piere Jacque Antonie Béchamp, ein Zeitgenosse von Pasteurs, der uns die Erregertheorie beschert hat. Auch der allseits bekannte Rudolf Virchow bezeichnete Krankheit als eine Reaktion auf veränderte Lebensbedingungen und nicht als erregerbedingt. Durchgesetzt hat sich bis heute – aus welchen Gründen auch immer – Louis Pasteur mit seiner Erregertheorie.

So ist man heute bei der Fibromyalgie auch versucht, eine einzelne Ursache zu finden, die man mit einer einzelnen Therapie beseitigen kann.

Fibromyalgie kommt aber nicht von heute auf morgen. Wer betroffen ist, weiss das! Es ziept mal da, es knirscht mal dort, aber wir machen weiter. Wir drücken den Schmerz weg, denn es gibt ja wichtigere Dinge, als dem Körper mal zuzuhören. Erst flüstert der Körper, dann schreit er – mit Schmerzen, die eben nicht mehr weggehen, wenn man mal ausgeschlafen hat oder keinen Stress mehr hat. Der Schmerz bleibt und er will uns sagen: schau mich an.

Nun schauen wir zurück: was passierte in der Vergangenheit? Wo haben wir unsere Muskeln angespannt und immer mehr Spannung aufgebaut? Ein simples Beispiel aus der Praxis sind Autofahrer: durch die langanhaltende Spannung im Körper bekommt dieser so etwas wie einen latenten Muskelkater. Allein ein heftiges Bremsen oder Reagieren führt zu einer Muskelkontraktion – beobachten Sie sich mal. Ein gesunder Körper reguliert das wieder, ein eh verschlackter, übersäuerter Körper bleibt allerdings starr.
Stellen Sie sich Ihre Muskelfasern bildlich vor. Strang für Strang besteht aus Fasern, dazwischen ist der Zellzwischenraum, in dem der Stoffwechsel läuft – oder laufen soll. Im Normalfall sind diese Muskelfasern locker verbunden, bei anspannung, durch Sport, Ärger oder wie oben: beim Autofahren, werden diese Fasern angespannt/ zusammengezogen. So und jetzt überlegen Sie mal: wo und wie läuft dann der normale Stoffwechsel in den Muskeln!
Wir wissen, dass Muskelkater sich aus dem nicht abgebauten Laktat (Milchsäure) bildet. Jetzt stellen Sie sich diese Muskelfasern vor, wie sie unter Anspannung zusammengehalten werden, die Milchsäure hat sich gebildet und wohin damit, wenn die Fasern zusammenbacken? Ganz einfach – die Milchsäure bleibt zwischen den einzelnen Fasern. Hier gehört sie jedoch nicht hin, sie muss gepuffert werden. Man muss nicht wirklich das jetzt alles physiologisch erklären können – es reicht der Fakt: der Stoffwechsel zwischen den Muskelfasern klappt nicht richtig. Sie verkleben mit der Zeit. an der einen Stelle schneller und mehr, woanders weniger. Der Körper mit seiner „Sucht“ nach Balance und Regulation steuert jetzt dagegen: andere Muskelgruppen, die noch beweglicher sind, werden nun mehr in Anspruch genommen – da die aber nicht dafür ausgelegt sind, dauerhaft diese Mehrbeanspruchung zu übernehmen, geben sie auch auf. Und dann… siehe oben: Bandscheibe, Herz, Knie usw usf.

Hier finden wir dann auch den Ansatz zu einer „Heilung“. Die Muskeln müssen gelockert werden. Fehlstellungen sind durch Physiotherapie zu beseitigen. Der Körper muss mit Stoffen versorgt werden, die die Durchlässigkeit der Zellen wieder ermöglichen sowie den Abtransport und vor allem die ausreichende Versorgung der Zellen übernehmen. Naja – das schädigende Verhalten muss aufgeben werden – ansonsten ist das alles für die Katz. Allerdings: Veränderungen gelingen nicht mit Schmerzen auf Anhieb, so dass eben auf allen Ebenen gearbeitet werden sollte.

Was ich machen würde:

1. Basenbaden – ganz einfach: baden baden baden mit dem Zusatz von speziellem Basenbad (Jentschura oder AdlerPharma Basecare (nehme ich)). Geht auch als Fußbad, wer eben nicht baden mag. Nur sollte man bedenken: die haut ist das größte Ausscheidungsorgan – also nutze es!

2. Vitalstoffversorgung: Sangokoralle nach Herstellervorschrift, Heisse Sieben zur Erstversorgung, Magnesiumchlorid als Fußbad oder Einreibung (Magnesiumtabletten würde ich hier nicht nehmen)

3. Vitamin D3 Spiegel prüfen – ja das ist kein Witz – hielt ich lange nichts davon, aber prüfen Sie doch mal selbst, wieviel Sonne denn an Ihren Körper kommt, oder ob Sie nicht viel zu viel im Haus sind und für draussen auch noch Sonnencreme benutzen – mache ich auch nicht mehr: siehe hier:

4. Antlitzanalyse – ich lasse mir konkret sagen, welche Mineralstoffe nach Dr. Schüssler angezeigt sind!  (ja, ich lasse auch bei mir die Antlitzanalyse vom Kollegen machen, es geht einfach schneller und sicherer… blinde Flecken und so)

5. Physiotherapie -meine Physiotherapeutin schaut genau hin, was nicht im Lot ist – und bearbeitet die Ursachen – die oft nicht dort sind, wo der Schmerz spürbar ist

6. Schütteln – oder Trampolin oder Zeptor – alles, was meine Muskeln lockert, ist angezeigt- dringend angezeigt und immer wieder – geht jetzt und überall

Wichtiger Hinweis: Ich bin kein Arzt oder Apotheker – diese Tipps legen dar, was ich machen würde und auch immer wieder mache, um meinen Körper fit zu halten.

Es gibt noch so viele andere Wege und Mittel, nur brauchen diese auch wiederum Kraft und Energie. diese ersten Tipps sind auch für alle anderen undefinierbaren Wehwechen angezeigt und unterstützen den Körper wirkungsvoll im Alltag.

Schüssler Salze empfehle ich nur noch selten ohne Antlitzanalyse – es geht einfach schneller und einfacher, wenn man das wesentliche Mittel gefunden hat. Wenn Sie in Ihrer Nähe keinen Kollegen finden, der Sie bei den Mineralstoffen unterstützen kann, biete ich Ihnen auch meine Skypesitzung (45 min/ 60 Euro inkl. einer telefonische Nachfrage) an – schreiben Sie mir einfach: endlich@ganzgesundsein.de und vereinbaren Sie einen Termin.

Alles Gute

Renate Richter

 

 

 

 

 

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