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Eine unheilvolle Verbindung: Bronchitis und Medikamente

FRAGE: Hallo mein Sohn, 4 Jahre alt ,ist sehr anfällig gegenüber Infekten, bei jedem Infekt bekommt er eine obstruktive Bronchitis.Unsere ständige Begleiter heißen Cortison und ein Bronchien erweiterndes Mittel. Nun meine Frage wie kann ich sein Immunsystem stärken und seine empfindlichen Bronchien schützen oder stärken. Welche Salze sind dafür geeignet und wie sollte ich sie dann verabreichen?

Ich erhalte immer viele Anfragen zu den Mineralstoffen als Kommentar, die ich auch gerne ausführlich beantworte. Da meine Antworten in der Regel auch für andere an der Biochemie nach Dr. Schüssler Interessierten wichtig sein könnten, zum Verständnis dieser sensationellen Heilweise beiträgt und immer auch die verschiedenen Randbedingungen beleuchtet, möchte ich in Zukunft meine Antworten hier als selbstständigen Beitrag einstellen.

Antwort: Liebe Mama, es erschüttert mich immer wieder, wenn ich höre, wieviel Therapien schon solche kleinen Körper ertragen müssen, wobei es oft nicht sein müsste.
Gerade der Zusammenhang zwischen Bronchitis – Medikamenteneinnahme – Mineralstoffverbrauch ist relativ gut untersucht und zumindestens in der Erfahrungsheilkunde der Biochemie nach Dr. Schüssler gut dokumentiert. Daher schreibe ich gern ausführlich darüber:

Ich schicke vorweg, dass ich davon ausgehe, dass die Grundlagen für ein gesundes Wachstum des Buben gegeben sind? Gerade bei Atem- und Lungenproblemen kommt man nicht um eine rauchfreie, auch relativ unverschmutzte Umwelt, viel frische Luft und friedliche Familienverhältnisse herum?! Der Junge kommt auch zu genügend Schlaf?

Vor nicht allzulanger Zeit wurde ich um Rat für ein Kind gebeten, bei dem völlig unklar war, was er hat und warum er so allergisch reagiert, obwohl er auf kein Allergen angeschlagen hat … bis ich mit einigen Fragen dahinterkam, dass die Ehe kaputt ist, dass der Fernseher als Aufpasser benutzt wird und das Kleine schon mit so wenigen Monaten den ewigen Streit der Eltern sowie deren Krankheiten erleben muss. (Und die Eltern bilden sich doch tatsächlich ein, das Kleine bekommt nix davon mit, der ist doch viel zu klein! Nichtmal diese dramatischen Symptome lasse die Eltern aufhorchen. Sie suchen weiter nach der Wunderpille für ihren Sohn.)

Einmal mehr beweist sich, dass die ganzheitliche Betrachtung eines Symptoms hilfreicher ist, als nur an dem Symptom allein rumzudoktern. Wie gesagt, ich bin absolut kein Freund von zuviel Arzt und Therapien für Kinder. Wenn eine Therapie korrekt und bis zu Ende durchgeführt wurde und es gab keinen anhaltenden Erfolg, dann muss schnell auf einer anderen Therapieebene gesucht werden. Kinder sind wie kleine Seismographen, die spiegeln ihre Umwelt sehr sensibel wider und sie werden nicht nur schneller krank – sie werden in der Regel aber auch viel schneller wieder gesund – wenn das Umfeld und die Therapie stimmt und Mama und Arzt oder Heilpraktiker Vertrauen in die Selbstheilungskräfte der Natur setzen und sich die Zeit zum Heilen nehmen.

Im Falle von Bronchitis und Antibiotika funktioniert das jedoch erstmal garnicht. Die Begründung ist simpel: der selbe Mineralstoff, der in unserem Körper für den Abbau von chemischen Stoffen (wie z.B. Medikamente) sorgt, ist der selbe Mineralstoff, der hauptsächlich in den Bronchien gespeichert ist und für deren reibungslose Funktion zuständig ist. Daher ist es sooft zu beobachten, dass die Kleinen sich von einer Bronchitis in die nächste schleppen und im schlimmsten Falle wird es chronisch bis obstruktiv. Es ist ein Kreislauf, der nur unterbrochen werden kann, wenn der kleine Körper die Chance hat, eine Bronchitis restlos auszuheilen. Auch eine danach scheinbar symptomfreie Zeit sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Körper nicht 100%ig fit ist. Das braucht Zeit und Ruhe. Sogern wir heute ja uns von Unpässlichkeiten nicht in unserem Leben aufhalten lassen wollen.
Liebe Mama, bevor ich zu den entsprechenden Salzen komme, möchte ich das noch mal ganz deutlich sagen: Ohne Deine Ruhe und Deine Zeit wird der Bub noch ziemlich lange an dieser Sache laborieren müssen.

Ich würde bei meinem Kind als erstes nach den alten und so bewährten Hausmitteln schauen, um den Körper zu entlasten: den Wickel. Ich würde einen feucht warmen Wickel nehmen. Im Netz gibt es viele Anleitungen dazu. Der feuchtwarme Wickel entspannt nicht nur das Körperlein, sondern ist quasi zum Entschleunigen da. Den kann man nicht drauf klatschen und weg, sondern er benötigt Sorgfalt und Zeit, genau das, was die Heilung braucht.

Gutes tun auch ausgedehnte Wannenbäder – und zwar nicht in der Schaumblase, sondern im Basenbad: 3 EL Natron auf ein Wannenbad, solange wie möglich drin bleiben und die Brust benetzen. Und danach ab ins Bett.

Klar ist, dass der Bub auch tagsüber ins Bett oder auf die Liege gehört, mit Buch, Kassette oder in der Nähe vom Bügelbrett oder Küche – und zwar OHNE Fernsehen, Ipad und Daddelkiste. Wieder sind genau das die Mineralstoffräuber, die die Bronchien brauchen.  Körperliche Anstrengung vermeiden, so werden die Atemwege entlastet.

Vermeide Milch und Milchprodukte – sie verschleimen und deren Verstoffwechslung benötigt auch wieder den selben Mineralstoff. Bei einer kurzen Erkältung/ Unterkühlung/ Stress ist immer noch die heisse Vollmilch (niemals nie entrahmte H Milch! Das ist weisses Wasser mit Eiweis! igitt!)  mit Honig ein kleines Wundermittel – bei chronischen Atemwegsbelastungen hat es sich in meiner Erfahrung gut bewährt, zu verzichten.

Tees und zwar sehr dünn gekocht – ca 1 TL auf ein Liter Wasser sind da besser angesagt. Ich weiss, die ganzen aromatisierten Tees schmecken sehr lecker….duften auch schön… nur ist mir der Gedanke an das Aroma aus welcher Natur auch immer gruselig.

Beim Essen bitte auf Schonkost achten. Der Körper hat Wichtigeres zu tun, als zu verdauen. Also nix Fritten und Kohl.

So und welche Schüssler Mineralstoffe unterstützen nun die Ausheilung von Atemwegserkrankungen? Es ist vordergründig der Mineralstoff: Kalium Chloratum. Die Nr.4. Genau dieser Mineralstoff ist eben vorwiegend in den Bronchien gespeichert und wird bei Elektro- und Medikamentenbelastung stark verbraucht. Vielleicht erinnert sich jemand an die milchigrotbläulichen Augenringe von Kindern nach einem langen Fernsehabend oder eben nach einer Bronchitis. Genau das ist das Antlitzzeichen von einem Kalium Chloratum Bedarf. Oder wenn das Weisse im Auge nicht weiss, sondern bläulich scheint.

Weitere unterstützende Mineralstoffe können sein: Kalium Sulfuratum Nr.6. Sorgt für verbesserten Sauerstofftransport

Natrium chloratum – die Nr. 8 sorgt für eine verbesserte Feuchtigkeit im Gewebe

Calcium Phosphoricum Nr 2 sorgt für Entspannung in den ggf. durchs Husten angespannten Muskeln – gerne auch als Salbe

Mineralstoffe sollten so einfach wie möglich verabreicht werden. Genau wie in einem Apfel die verschiedensten Stoffe auf einmal konsumiert werden, könnten wir aus den Mineralstoffen einen Mix machen und über den Tag verteilt einnehmen, als Tablette lutschen oder in Wasser aufgelöst trinken. Ich ziehe das Lutschen vor, denn die aufgelösten Mineralstoffe sehen im Wasser nicht mehr wirklich lecker aus.
Empfohlen wird immer, den Kindern ein Schälchen zu richten mit den benötigten MS und ihnen das zum freien Zugriff zu geben. Ich habe damit auch gute Erfahrungen gemacht.

Natürlich kommt die Frage: wieviele Tabletten pro Tag? Da kann man dann auch fragen: wieviel Liter muss ich heute giessen? Ja, wer weiss, dass es bei uns heute nicht geregnet hat bei 30 Grad und ich gestern auch nicht gegossen habe, der würde mir sicher empfehlen, ganz langsam aber viel und ausdauernd zu giessen. Wer in München wohnt, braucht heute nicht zu giessen, das Fass ist dort voll. Wie soll ich nun aus der Ferne – ohne zu wissen, wie groß und stark/ oder krank der Bub ist, eine konkrete Empfehlung geben?! Meinem eigenen Kind würde ich im Akutfall bis zu 12 Tabletten eines Mineralstoffes geben, aber auch auf Salben, Auflagen und Bäder aus Mineralstoffen setzen.

Nr. Sieben – als Heisse Sieben (10 Stück auf ein Becher heisses Wasser schluckweise getrunken) hilft SOFORT für Erleichterung und sollte immer wieder angeboten werden über den Tag verteilt. Unbedingt auch für die Mama zu empfehlen – es beruhigt und das tut Sohnemann sicher gut.

Hustensalbe H – DIE Mineralstoffsalbe von Adler Pharma (nein, ich bekomme keine Provisionen, nur die besten Rückmeldungen dazu von Anwendern) . Diese Salbenmischung enthält in einer wertvollen (silikon usw freien Grundlage) die wichtigsten Mineralstoffen für Bronchien und Lunge. Sie kommt ohne ätherische Öle aus, so dass sie problemlos bei Kindern oder im Gesicht (bei Stockschnupfen, Nasennebenhölenentzündungen) angewandt werden kann. Ich liebe diese Salbe wegen seiner sensationellen Wirkung ohne Reizungen in Augen und Nase.
Diese Salbe mehrfach auf Brust und Rücken schmieren, zur Nacht auch dick als Packung. Selbstverständlich kann man die o.a. Mineralstoffe mit etwas Wasser zu Brei verrühren und auf die Brust schmieren – nur ist das schon ne dolle Sauerei, weil es nach einiger Zeit abbröckelt.

Wie einnehmen? Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich hier keine Diagnose, keine Therapie oder gar Heilversprechen abgeben werde. Eine Begleitung durch Arzt oder Heilpraktiker ist dringend angezeigt. Alle oben genannten Maßnahmen können jedoch der Unterstützung effektiv dienen. Insbesondere die Mineralstoffsalbe sowie die Heisse Sieben sollten ausprobiert werden.
Ein Mineralstoffberater vor Ort könnte dann mit der Antlitzanalyse festlegen, welche Mineralstoffe begleitend unterstützen. Gut ausgebildete Berater findet man auf http://www.fst-verlag.at/gba/berater-jump.html

Alles Gute

Renate Richter

Ich würde mich sehr über ein Feedback freuen – hier – für alle, die ebenso auf der Suche sind. Danke.

P.S. Natürlich stehe ich für Beratungen bereit persönlich in Einzelsitzungen, in Gruppenworkshops, per Skype oder Telefon.

Sofern Sie hier aus der Nähe kommen, schauen Sie doch bei einem meiner nächsten Gruppenworkshops vorbei. In wöchentlichen Sitzungen lernen Sie viel über Gesundheit und vor allem ankern Sie dieses neue Wissen auch nachhaltig durch verschiedene Mentaltechniken.

 

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