Allgemein, Beobachtet, Gesundheit, Motivation, Persönlichkeitsentwicklung, Schöne Videos

Zum Tod von Vera F. Birkenbihl

Am 3. Dezember 2011 verstarb im Alter von nur 65 Jahren die geniale (Vor-)Denkerin Vera F.Birkenbihl.

Ein „Nachruf“ von mir an dieser Stelle wird dieser Frau absolut nicht gerecht.
So möchte ich es dabei belassen, Interesse an an Ihrem Werk zu wecken.  Auch ich fand diese Frau und ihre Sprache anfangs recht gewöhnungsbedürftig, ihre Bücher empfand ich als „sehr eigenartig“: einfach eine kleine, dickliche, sehr aufgeregte Be-Lehrerin.

Dann sah ich vor ca. 2 Jahren dieses Video bis zu Ende oder mit offenen Ohren und war total begeistert. Heute habe ich sehr viele Bücher von ihr und muss immer schmunzeln, wenn ich sie weiterempfehle: ich erlebe sehr oft dieselbe ablehnende Reaktion wie von mir damals. Wer sich „überwinden“ konnte, gab mir dann das Buch mit einem breiten Grinsen zurück.

Mit Ihren unendlich vielen Ton-, Bild- und Videdokumenten hat sie uns einen Schatz hinterlassen.
Man pusht seine Lernkurve enorm, wenn man sich diesen gigantischen Einblicken öffnet.
Zum Beispiel hier:

Mit ihrem frühen Tod hinterläßt sie uns wohl auch philosophische Fragen:

– Warum hat sie dieses viele grandiose  Wissen nicht vor dem so frühen Tod bewahren können?

– Müssen alle Menschen, die anderen soviel geben, soo früh sterben?

– Kann es sein, dass sie vielleicht „schneller“ gelebt hat, durch diese komplexe Wissensanhäufung?

Was meinen Sie?
Ich freu mich auf Ihren Kommentar

Noch mehr sehenswerte Videos finden Sie hier

Renate Richter

 

 

 

Advertisements

Diskussionen

17 Gedanken zu “Zum Tod von Vera F. Birkenbihl

  1. Mir geht es wie Ihnen: Ich bin begeistert von den vielen gelesenen Büchern und gesehenen Videos, aber ich finde diese Begeisterung in nur wenigen anderen Menschen wieder. Ich versuche daher auch selbst, die Ideen und Erkenntnisse weiter zu tragen und zu leben.
    Der frühe Tod macht mich sehr traurig und ist ein Verlust für eine große Gemeinde. Meine Befürchtung ist, dass Frau Birkenbihl ihre Arbeit gelebt hat und zu wenig Zeit und Energie übrig hatte, um ein gesundes Leben zu leben. Sie hat nicht aus dem Druck (eines selbständigen Unternehmers) heraus gearbeitet sondern aus der absoluten Begeisterung für das, was sie tut.
    Vielleicht ist es tatsächlich das Problem großer Idealisten, dass sie so gut in einem Bereich sind, dass Fähigkeiten in anderen Bereichen darunter leiden und sie sich damit letzlich nicht nutzen. Ich habe einmal länger mit ihr telefoniert und sie hat gesagt, dass sie nur für ihre Arbeit lebt und ohne diese gar nicht mehr leben wollte. So hat sie wahrscheinlich in der Zeit der beginnenden Genesung wieder sehr schnell die große (Management-) Bühne gesucht, was ebenfalls nicht gut gewesen sein könnte. Daher finde ich Ihr Motto zu Gesundheit und Erfolg (auch für mich) recht zutreffend.
    Das Werk von VFB wird weiter leben und in Akademien fortgesetzt werden, doch die große Denkerin wird uns sehr fehlen.

    Verfasst von Dimo | 17. Dezember 2011, 09:23
    • Hallo Dimo – „“Ich versuche daher auch selbst, die Ideen und Erkenntnisse weiter zu tragen und zu leben.““ Ich glaube, das es das ist, was wir dieser großartigen Frau Gutes tun können – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

      Wer mag entscheiden, ob ein Tod „zu früh“ oder „gerade recht“ war? VFB hat wohl schneller und intensiver gelebt, als der Durchschnittsbürger. Ich glaube – auch dafür muss man dann einen Preis zahlen.(Das gilt übrigens auch für die meisten Laien-hochleistungssportler auf der körpl. Ebene)
      Ich würde eher die Frage stellen: Warum hat sie sich bei all ihrem grandiosen Wissen nicht mehr um sich selbst gekümmert? Warum war es ihr so wichtig, Menschen mit ihrem Aussehen und Gehabe zu schocken? Dass sie bei ihrem Aussehen solche Powervorträge nicht auf Dauer durchhalten kann, stand ihr ins Gesicht geschrieben.(Antlitzanalytisch nach Schüssler).

      Für mich stand eher das Gefühl im Vordergrund: da rennt jemand mit großem intellektuellem/ logischem Wissen seiner eigenen Weisheit und Erkenntnis davon.
      Danke für den Kommentar und in Freude auf weitere
      Renate Richter

      Verfasst von Renate Richter | 19. Dezember 2011, 18:00
      • Hallo Renate!
        Bin erst jetzt auf diese Seite gestoßen. Veras Videos gehören zum Lieblingsprogramm meines Mannes und mir. In meinen Seminaren (ich bin Lebens-und Sozialberaterin)versuche ich viele Dinge weiter zu tragen.Ihr Tod hat mich sehr berührt.
        Meine Antwort auf Deine Zeile vom 19.Dezember 2011 – was wäre gewesen, wenn Vera Marshall Rosenberg begegnet wäre? (Gewaltfreie Kommunikation – Bedürfnissprache, Gefühlssprache) Sie war eine geniale Denkerin – möglicherweise um nicht ganz so dicht an ihre innersten Gefühle zu kommen.Sie hinterläßt uns einen Schatz genialer Denkanstöße!
        Sabine Erber

        Verfasst von Sabine Erber | 1. Mai 2013, 13:09
  2. Hallo,
    ich ich bin sehr bedrückt dass es Vera nicht mehr gibt. Ich finde sie genial, es ist eine Freude ihre Bücher zu lesen und ihre Vorträge (online) zu sehen. Ich wäre ihr sehr gerne einmal persönlich begegnet.Sie hinterlässt eine größe Lücke.

    Verfasst von heilpraxisgawinMaike | 26. Mai 2015, 12:35
  3. Übergewicht ist tödlich. Diese Last hat sie getragen und sie hatte ihre Gründe dafür das nicht zu ändern.

    Eine bemerkenswerte Frau. Sie hat viel gegeben aber dabei zuwenig an sich selbst gedacht.

    Verfasst von SecurityScout | 23. Oktober 2015, 06:35
  4. ich habe Vera erst heute kennengelernt in einem post auf FB – anschliessend habe ich gegoogelt und erfahren, dass Vera im selben Jahr wie meine Mama die Welten gewechselt hat.

    meine Antworten auf deine Fragen Renate – sind auch philosophische Fragen:

    – Ist der Tod etwas, wovor wir uns bewahren müssen?

    – im Hier und Jetzt gibt es kein früher oder später,

    – kann es sein, dass der Zeitpunkt ganz einfach der Richtige war?

    Wenn der Seelenplan bereits erfüllt war, wirkt Vera jetzt anderswo weiter

    HerzLicht

    Verfasst von Ursulai Frauchiger | 23. Oktober 2015, 21:50
    • Liebes Herzlicht – ja, es sind auch meine Gedanken.

      Ich habe mir folgende Antworten gegeben – gültig für jetzt – morgen sehe ich es vielleicht wieder anders:

      – Ist der Tod etwas, wovor wir uns bewahren müssen? Spätestens nach dem Buch von Strelecky: „Cafe am Rande der Welt“ stellt sich seine Frage nach dem Tod immer wieder ein: „Hast Du Angst vor dem Tod?“
      Nein habe ich nicht, er kommt so oder so und bis dahin möchte ich gelebt haben. Und wenn mein Lebenskerzchen abflackert, möchte ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht sagen: Ade, nun ihr Lieben.

      – im Hier und Jetzt gibt es kein früher oder später, nö, das schliesst sich schon grammatikalisch aus und… philosophisch wieder ein

      – kann es sein, dass der Zeitpunkt ganz einfach der Richtige war? Kurz und klar: Ja, es kann sein.

      Wenn der Seelenplan bereits erfüllt war, wirkt Vera jetzt anderswo weiter Viel mehr noch: Sie selbst wirkt weiter, in uns, in unseren Gedanken, die von ihren inspiriert wurden.
      Machen wir sie lebendig, füllen sie mit Leben – mit unserem Leben.
      Ich glaube, damit werden wir ihr am besten gerecht.

      In diesem Sinne: packen wir es an

      Verfasst von Renate Richter | 9. November 2015, 17:48
  5. Es ist noch gar nicht so lange her, seit ich die ersten Videos mit Vera F. Birkenbihl angeschaut habe. Vom ersten Beitrag an, es handelte sich um „Pragmatische Esothertik“, hatte sie meine Sympatie! Danach habe ich so pö á pö alle ihre Beiträge und diese sogar wiederholt, angesehen. Für mein Gefühl hat diese geniale Frau auf der Überholspur gelebt und alles gegeben! Natürlich ist es so, dass Wissen in Erfahrung gebracht werden soll, sonst nützt das Wissen dem Wissenden selbst wenig! Aber was „wissen“ wir schon über den Lebensplan von VFB!? Für mich bleibt sie unsterblich! Ein großes Danke an eine so wunderbare Be-Lehrerin!

    Verfasst von Nora Loos | 1. März 2016, 21:49
  6. Meine Mama sagte einmal: …..wenn Menschen vermeintlich zu früh, oder unverhofft sterben…..dann werden sie anderswo dringender gebraucht. Eine neue Mission? Wer weiss? Leider hat sich meine Mama auch viel zu früh, mit 63 Jahren verabschiedet…aber ich denke an ihre Worte, die mich ein wenig trösten…

    Verfasst von Sigrid | 25. August 2016, 20:11
    • Liebe Sigrid – alles hat seine Zeit.
      Der Spruch der Mama: .. er wird woanders gebraucht, ist unheimlich tröstend!
      Ich finde es wichtig, dass jeder so seine Erklärung für das Unerklärliche sucht und findet, damit das eigene Weiterleben Freude machen kann.

      Für mich bedeutsam war auch „Das Cafe am Rande der Welt“ von J. Strelecky und die dritte Frage dort: „Hast du Angst vor dem Tod?“

      Ein schönes und erfüllendes Wochenende wünscht RR

      Verfasst von Renate Richter | 26. August 2016, 13:15
  7. Erst vor 3 Tagen habe ich etwas von VFB gesehen. Ich kannte sie vorher leider nicht nicht.
    Nach dem ersten ‚was ist denn das für eine?‘ war ich nach 10 Minuten restlos von ihrer Genialität begeistert!
    Sie war toll!!!

    Hab dann auf YouTube noch ein paar Beiträge angeschaut und wollte eben auf Google schauen, ob ich mal an so einem Seminar bei ihr teilnehmen kann?
    Traurig, ich habe heraus gefunden, dass sie verstorben ist.

    So schön, hat sie so viel Wertvolles für uns zurück gelassen. Wer kann das schon von sich behaupten?

    Verfasst von Ramona | 28. August 2016, 22:22
  8. 🙁… und woran starb sie nun?

    Verfasst von Maren | 18. September 2016, 19:38
    • Komisch, das hat mich selbst nie interessiert, genausowenig, dass Vera Birkenbihl offensichtlich auch schwer krank war.
      Ihre Ausführungen waren soo interessant und regten mich zum Nachdenken an, dass für solche Gedanken kein Raum war.

      Verfasst von Renate Richter | 19. September 2016, 13:17
      • Naja, wenn sie wesentlich jünger als meine Mutter ist, ist man schon traurig darüber… konnte es aber recherchieren.

        Verfasst von Maren | 19. September 2016, 16:17
  9. Hallo, bereits Ende der 80 – und in den 90er Jahren habe ich ihre Bücher u.a. zur Grundlage genommen, um meinen Söhnen “ andere Lenrntechniken “ beizubringen. Noch heute empfehle ich diese Bücher Eltern schulpflichtiger Kinder, um “ Gehirngerecht “ zu lernen .

    Verfasst von Christin | 24. Oktober 2016, 10:44
    • Hallo Christin, es ist toll, wenn es damit geklappt hat. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass meine Kinder durch mein Einbringen anderer Lerntechniken eher verwirrt waren, weil dann immer der Satz von ihnen kam: in der Schule müssen wir das so und so machen.
      Ich bin schlicht verzweifelt über die heutigen Lehrmethoden über Basteln und Kopien sortieren….. Verstehen und Anwenden – Fehlanzeige.
      Alles Gute
      RR

      Verfasst von Renate Richter | 24. Oktober 2016, 10:49

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Sie wünschen sich eine persönliche Beratung?

Der Weg in meine Bernauer Praxis ist Ihnen zu weit? Nutzen Sie doch die Möglichkeit, per Telefon oder Skype persönlich beraten zu werden. Senden Sie eine Anfrage an endlich@ganzgesundsein.de und erhalten kurzfristig einen Beratungstermin zu günstigen Konditionen.

Geben Sie hier Ihre Emailadresse ein und erhalten Sie alle neuen Artikel direkt zugesandt!

Schließe dich 203 Followern an

%d Bloggern gefällt das: