Allgemein, Gesundheit, Kinder, Schüssler Salze, Sonnenschutz

Adieu Sonnenallergie! So mache ich es heute

Sommer-Sonne-Gute Laune – da gehört einfach ein schön gebräunter Körper dazu.
Dumm nur, wenn es, wie bei mir, nach der ersten intensiven Sonnenbestrahlung immer nur bis zum juckenden Schweinchenrosa reichte und weitere Sonnenbestrahlung unweigerlich zu Bläschen und Pellen führte.

Also wurden Maßnahmen ergriffen: Sonnencremes mit immer höherem Lichschutzfaktor, immer dicker und immer öfter aufgetragen. Egal was ich schmierte, bei kurzer intensiver Sonnenbestrahlung kam, was immer kam: Rötung, Jucken, Bläschen, Pellen.

Dann eben nicht! Ich verwendete nichts mehr und vermied sooft ich konnte die Sonne. Schatten und Abdecken waren ab nun mein einziger Sonnenschutz.

Damit ging es mir erstaunlicher Weise wesentlich besser.
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Seit mehr als fünf Jahren verwende ich nun innerlich Schüssler Salze. Sonnenschutz war dabei nie mein vordergründiges Thema, das hatte ich schon abgeschrieben.

Mit Erstaunen stellte ich dann im letzten Sommerurlaub fest, dass ich trotz ausgiebigen Sonnenbadens keine Reaktionen hatte, sondern richtig schön braun wurde.

Das einzige was ich zusätzlich verwendete, war das „Pre und After Sun“ Gel der Adler-Pharma. Ausdrücklich ist es kein Sonnenschutz. Sondern es ist eher ein Zellschutz – wie in der Biochemie* üblich: sind die Zellen gut versorgt,  kommen sie auch mit ihren „Aufgaben“ besser klar.

Ich mache für diese Firma und deren Produkte keine Werbung. Daher kann ich auch über die Nachteile sprechen:
– das Gel ist relativ teuer – knapp 20 Euro/200 ml
– zu dicker Auftrag ergibt ein klebriges Gefühl
– der Name ist ziemlich albern: Pre „UND“ After Sun,

Vorteile:
– es kühlt ganz angenehm
– zieht schnell ein
– ohne Parfüm und Silikone
– leichte Rötungen gehen schnell weg
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Den herausragendsten Vorteil für diese Methode von Weglassen von Sonnenschutzcremes, „innerem“ Sonnenschutz, Sonnenhut und Shirt sowie ggf. dem Auftrag des kühlenden Gels sehe ich darin, dass ich mir keine Gedanken mehr machen muss über die Hiobsbotschaften zu Inhaltstoffen chemischer und mineralischer Sonnenschutzmittel. Einmal heisst es, die chemischen Mittel verhalten sich hormonähnlich, man sollte – vor allem für Kinder- mineralischen Sonnenschutz verwenden. Dann heisst es: die „guten“ mineralischen Mittel enthalten Nanopartikel, die in die Haut einziehen können. Dann sind es Meldungen über die „bösen“ Silikone, Emulgatoren, Fette und Duftstoffe und was noch alles. Verwirrung pur.

Ich frage mich auch, wie reagiert der Körper auf das Zuschmieren aller Poren? Welche chemischen Reaktionen laufen zwischen Sonnenschutz und Hautoberfläche – insbesondere bei Hauterwärmung ab?

Was soll der Verbraucher da noch anwenden? Ich sage: im Zweifelsfall: nichts!

Wie sind unsere Vorfahren ohne diese vielen Sonnencremes ausgekommen? Das Ozonloch war kleiner? Richtig, die Belastung war geringer. Nur halte ich dagegen: unsere Vorfahren waren viel mehr an der Sonne – also dass es über die Zeit sicher die gleiche Belastung war.

Es gibt da noch einen Grund, der für mich gegen die exzessive Anwendung von Sonnenschutzmitteln spricht:

Der Nutzen wird mir nicht klar. Wie lange wirkt aufgetragener Sonnenschutz überhaupt? LSF 30 bedeutet: man kann 30 mal länger in die Sonne, als ohne Schutz.
Wenn ich also keine Sonne vertrage, weil ich dann allergisch reagiere, dann könnte ich also 30 mal länger als garnicht in die Sonne. 30 x 0 bleibt aber immer noch 0. …Rechenfehler?

Wenn ich es nun vertragen würde, 10 Minuten in die Sonne zu gehen, könnte ich mit LSF 30 also 300 Minuten in der Sonne braten – schlichte 5 Stunden. Vorausgesetzt, ich geh nicht baden, wische nichts ab und kein Schweiss wäscht die aufgetragene Creme ab. Ich gehe jede Wette ein, dass jeder Mitteleuropäer heller Hautfarbe, nach 5 Stunden Sonne pur verbrannt ist. Die Rechnung mit LSF 50 wird noch abstruser.
Dann kann ich mir doch das Schmieren gleich sparen – oder?
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Übrigens, meine kleine Tochter bekommt auch keinen Sonnenschutz geschmiert, hier gilt ebenso
– Schatten ist der beste Sonnenschutz
– Haut und Kopf bedecken
– gut versorgt mit Mineralstoffen soundso und im Frühsommer zusätzlich viel von Nr. 3 Ferrum
– bei den leichten Rötungen sofort das Gel auftragen
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Mein Tipp:
Entlasten Sie Ihren Körper
1. von allen chemischen Aufträgen auf die Haut (inkl. Duft und Seifen, Körperlotions usw)
2. Bürsten Sie Ihre Haut regelmäßig – sie durchblutet besser, Stoffwechselvorgänge direkt unter der Haut werden so effektiv gefördert
3.Entschlacken und Entsäuern Sie – Basenbäder eignen sich dazu hervorragend – FußBAD reicht auch

Schützen Sie Ihren Körper: Schatten, leichte Bekleidung,

Versorgen Sie Ihren Körper mit allem Notwendigen ausreichend: Trinkwasser, Mineralstoffe usw.

Schöne Sommerzeit wünscht
Renate Richter

* mit „Biochemie“ ist immer Biochemie nach Dr. Schüssler gemeint

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