Allgemein

Der gesunde Schlaf Teil 1: Warum Verbesserungen so schwierig sind

Produkte und Dienstleistungen verkaufen sich am besten auf der Ergänzungsebene: hier eine Pille, da ein Produkt und schon wäre das Problem gelöst.

Leider ist die Realität anders: Ob ein gesunder Lebensstil gepflegt wird (Grundlage = Ernährung), ob weiter belastende Elemente im Leben bleiben (Entlastung), ob Dinge, die geschadet haben, weiter im Körper und Geist vorhanden sind (Entgiftung) – all das spielt eine große Rolle, ob das Problem gelöst werden kann.
In der Medizin oder Psychotherapie spricht man dann manchmal von Therapiehindernissen, um dann fröhlich weiter zu therapieren – sonst könnte der Patient ja zu jemandem anderen gehen.

Grundlage meiner Beratungen ist die 4 E Strategie:
Ernähren, Entlasten, Entgiften, Ergänzen
– und zwar immer auf körperlicher und mentaler Ebene.

Ergänzungen können lediglich dabei helfen, eine Entwicklung/Heilung herbeizuführen, zu erleichtern und zu beschleunigen, jedoch niemals das Problem an sich lösen.

Mineralstoffe nach Dr. Schüssler sind in diesem Sinne Ergänzungen, den gesunden Schlaf(platz) ordne ich in Ernährung = Grundlage ein.
Nur wenn einigermaßen sichergestellt wird, dass der Körper nicht in seiner natürlichen Regeneration im Schlaf behindert wird, bringen zugeführte Ergänzungen grundlegende Verbesserungen.

Gerne stelle ich hier mein Vortragsskirpt zum „Gesunden Schlaf“ vor und würde mich über ein Feedback oder Ergänzungen freuen.
In den nächsten Tag stelle ich dann die Tipps für einen gesunden Schlafplatz ein.

1. Teil
Sieben Gründe, warum ein schlechter Schlafplatz beibehalten wird

„Ich kann doch mein Bett nicht umstellen“

Diesen entsetzten Ausruf hörte ich früher oft in einer Beratung, wenn ich auf das Thema einer Schlafplatzüberprüfung und eventuellen Schlafplatzsanierung zu sprechen kam.
Viel zu schnell wurde das Thema Schlafplatz umgangen und sich direkt wieder den Mineralstoffen zugewandt.
In der Tat ist die Frage nach dem gesunden Schlafplatz bzw. einer notwendigen Schlafplatzsanierung oft zunächst für den Klienten verwunderlich. Kommen doch die meisten zu einem Mineralstoffberater, um genau das zu erwarten, was sie bisher von einem Arzt gewohnt waren: für eine bestimmte Unpässlichkeit/ Betriebsstörung gibt es eine Einnahmeempfehlung der Mineralstoffe.( Den Unterschied der Heilweisen habe ich bereits in einem eigenen Abschnitt dargestellt.)

Dass nun so eine Mineralstoffberatung noch weitere „unbequeme“ Folgen haben kann, kommt mitunter für einen Ratsuchenden sehr überraschend.

Hier also zunächst die Gründe, warum die Ratsuchenden so erschrocken reagieren könnten und mit welchen kleinen Schritten man sie zum Umdenken animieren könnte:

1. Da gibt es die Gruppe Menschen, die mit viel Aufwand – ideell in der Gestaltung, auch unter den Zwängen der Gegebenheiten und des Geldbeutels sowie ggf. auch hohem Aufwand materiell in der Anschaffung – ihre Schlafstatt eingerichtet haben. Das kann doch jetzt nicht falsch oder gar umsonst gewesen sein.

2. Die andere Gruppe misst von vornherein dem Schlafzimmer keine große Bedeutung bei. Bügeleisen, Wäscheberge, Staubsauger und die Computerecke mit den unerledigten Sachen werden in das „meist doch ungenutzte Schlafzimmer“ abgeschoben und vor den Blicken Fremder verborgen. Für das Wohlfühlen sollen dann der Fernseher, schöne bunte Bettwäsche und ein paar Accessoires sorgen. Das Thema Schlafplatz würde hier für viel Arbeit, Unruhe und Umdenken sorgen, die anscheinend nichts mit der schnellen Genesung zu tun haben.

3. In den meisten Fällen wäre von einer Veränderung der Schlafstatt auch noch ein Partner betroffen. Selbst wenn der Ratsuchende den Bedarf der Veränderung am Schlafplatz erkannt hat, führt allein die Vorstellung, nun Änderungen mit dem Partner gemeinsam oder ggf. sogar gegen den Partner umzusetzen, schnell zu einer Ablehnung der Thematik insgesamt.

4. Viele Menschen sind verunsichert durch den heute üblichen verbreiteten Heilungsansatz: eine Ursache (z.B. ein Virus) ergibt eine Krankheit (z.B. Grippe) und erfordert eine Reaktion (ein Medikament/Therapie). Viele Informationen pro und contra Erfahrungs- und Energieheilkunde tragen zur Verunsicherung und übertriebener Skepsis gegenüber alternativen Heilmethoden bei. Nicht sofort eindeutig erklärbare Methoden werden als „esoterisch“ im Sinne von spinnerig abgetan. Wir leben heute alle in Mitteleuropa in einer hoch technisierten und vernetzten Welt. Dass ausgerechnet nun ein schlechter Schlafplatz unserem Körper schaden soll, bleibt aufwendig erklärungsbedürftig.

5. Schlechter Schlaf/ Schlafstörungen sind eine anerkannte Volkskrankheit. Es kann jeden treffen – so wird es sehr laut und immer wieder vermittelt. Nicht vermittelt wird, dass und was man selber dagegen tun kann. Es ist einfacher, ein Mittel oder eine Matratze zu verkaufen, als den Betroffenen vom eigenverantwortlichen Handeln zu überzeugen.

6. Viele Menschen schlafen schon so lange schlecht und / oder sind in ihrer Regenerationsfähigkeit bereits so eingeschränkt, dass sie belastende bzw. entlastende Umstände gar nicht mehr als solche wahr nehmen.

7. Schlafplatzsanierung klingt bedrohlich nach viel Aufwand, nach Fachleuten, die viel Geld kosten und teuren Anschaffungen. Da möchte man doch erstmal die einfachen Dinge erledigen. Und meistens macht man dann doch nichts.

Auch lange Wege beginnen mit einem ersten kleinen Schritt.
Und kleine Erfolge machen Lust auf große Erfolge.
Daher habe ich einen Beratungsansatz entwickelt, der es meinen Kunden ermöglicht, in Eigenregie, mit möglichst wenig Aufwand und in den ganz normalen Alltag integrierbar, in kleinen Schritten ihren Schlafplatz zu verbessern.
Wenn dann der eine oder andere Tipp Erleichterung oder sogar Besserung bringt, stellt sich meistens schnell der Wunsch ein, noch mehr Gutes für sich und seinen Körper zu tun.

Veränderungen beginnen mit Entscheidungen.

Um die Entscheidung für den ersten Schritt zu erleichtern, stelle ich folgende Grundsätze vorweg:
1. Sie müssen nicht alles, nicht sofort und nicht zu 100% umsetzen.
2. Suchen Sie sich aus den folgenden Tipps einfach einige für sich passende heraus.
3. Fangen Sie mit dem an, was Ihnen am leichtesten fällt.
4. Freuen Sie sich über den, auch noch so kleinen Schritt, den Sie sich und ihrer Gesundheit Gutes getan haben.
5. Tipps, die nicht für Sie zutreffen, müssen nicht bewertet und diskutiert werden – sie sind einfach zur Zeit nicht relevant für Sie.
6. Alles, was Sie für Ihren gesunden Schlaf tun, ist Krankheits- und Altersvorsorge. Jede Nacht, die Sie schlecht schlafen, ist eine verlorene Nacht für Ihre Gesundheit.
7. Beginnen Sie daher innerhalb 72 h mit der Umsetzung eines ersten Schrittes. Die Erfahrung lehrt: was nicht innerhalb 72 h umgesetzt wird, wird nie begonnen.

Welche Bedeutung der Schlaf für unseren Körper, Geist und Seele hat, ist unbestritten.
Die Dauer des notwendigen Schlafes und die Bedeutung des Bettes und der Matratze für den Rücken werden umfangreich thematisiert. Weniger wird das Thema der Schlafqualität diskutiert und was man selber dafür tun kann.
Genau das erfahren Sie im nächsten Teil von „Gesunder Schlaf“

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